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Faster Than Light

FTL (Fas­ter Than Light) ist eine klei­ne aber fei­ne über Kick­star­ter cround­ge­spon­ser­te indie Stra­te­gie-Per­le. Gibt’s des­halb für PC /​Mac /​Linux bei Steam als Dan­ke­schön für klei­nes Geld.

Ziel ist es mit einem Raum­schiff, dass unter­wegs mit erbeu­te­ten und in Läden gekauf­ten auf­ge­rüs­tet wird, die ande­re Sei­te der Gala­xis zu errei­chen. Dabei wird, immer mit einer Feind­flot­te im Rücken, von Pla­net zu Pla­net hyper­ge­sprun­gen. Haupt­ele­ment sind dann zufäl­li­ge Auf­ga­ben oder Feind­kämp­fe nach dem Sprung.

Die Kämp­fe wer­den als Drauf­sicht der bei­den Schif­fe in Echt­zeit aus­ge­foch­ten. Stra­te­gisch kön­nen dann Waf­fen und Zie­le über ein­zel­ne Räu­me des Feind­schiffs gewählt wer­den und jeder­zeit das Spiel ange­hal­ten und neue Befeh­le erteilt wer­den.
Schön retro­li­ke gibt es zur Moti­va­ti­on kein frei­es spei­chern nach dem Mot­to „Wenn tot dann neu!“. Jede Run­de läuft anders als die letz­te, da das gesam­te Uni­ver­sum zufalls­ba­siert ist. Die ein­zi­ge Kon­stan­te ist der End­kampf mit dem Haupt­schiff der Feind­flot­te am Ende. Zusätz­lich wer­den mit jeder Run­de, egal ob erfolg­reich oder nicht, Punk­te gut­ge­schrie­ben und neu­en Schif­fe für den nächs­ten Ver­such frei­ge­schal­tet.

Sehr emp­feh­lens­wer­ter Spaß für zwi­schen­durch 😉

Hier noch der Game­star-Test­be­richt:

Limbo

Wer lei­se aber stim­mungs­vol­le und gru­se­li­ge Jump-and-Run’s mag ist hier gold­rich­tig. Auf dem Ers­ten Blick nur ein­fa­che Hüp­fe­rei im Sche­ren­schnitt-S/W ohne gro­ße Effek­te. Wenn man aber erst mal in die­se beängs­ti­gen­de Welt ver­sinkt, zieht es einem vor Span­nung die Schu­he aus. Gibt’s für MAC /​PC als Indie-Game bei Steam für wenig Geld.

Wir wer­den, wie unser klei­ne Spiel­fi­gur (ist tat­säch­lich ein klei­ner Jun­ge), ohne Erklä­rung in eine S/W-Welt gewor­fen und lau­fen von links nach rechts. Natür­lich gibt es reich­lich klei­ne Rät­sel, die wir mit Hil­fe der erstaun­lich rea­lis­ti­schen Phy­sik lösen. Es müs­sen hier Kis­ten ver­scho­ben, Sei­le geschwun­gen, Was­ser umge­lenkt oder Fal­len und Spin­nen aus­ge­trickst wer­den. Pro­bie­ren geht da vor stu­die­ren. Eini­ges ist sofort klar ande­res muss lan­ge aus­pro­biert wer­den, bis das Timing stimmt. Dabei erei­len uns tau­send stil­le Tode, die einen oft über­rum­peln und im Lau­fe der Zeit immer mehr ans Herz gehen, wenn der Klei­ne die Augen schließt…

Weni­ger ist mehr und hier mit dem stim­mungs­vol­len Sound sogar viel mehr, als so man­ches gro­ße Mil­lio­nen-Bud­get-Game. Lohnt sich in jedem Fall, da echt bil­lig!

Hier der Game­Star-Test: